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3. Dezember 2011 6 03 /12 /Dezember /2011 23:01

 

ADV. (12) 

Die Vorgeschichte, Pittis Erzählung

 

Das Rentiergespann

 

Es war ziemlich spät geworden, als ich meine Rotweinkur abbrechen und mich auf den Heimweg machen musste. Kaum hatte ich die Tür meiner Stammkneipe hinter mir gelassen, hörte ich, wie sich der Schlüssel in der Wirtshaustür drehte.

Da ich heute ausnahmsweise mal der Letzte des Stammtischs war, musste ich allein nach Hause gehen. Zeitlich konnte ich meinen Heimweg nicht einordnen, aber ich spürte eine große Erleichterung, den vertrauten Klingelton meiner Haustüre zu hören. Als die Eingangstür ein Brummen von sich gab, wusste ich, dass der Weg zu meinen Bett frei war. Ich betrat die Wohnung und steuerte direkt auf mein Bett zu, das treu auf mich wartete. Auf der gesamten Strecke ist mir niemand begegnet, den ich kannte. Ich ließ mich aufs Bett fallen und hörte ein leichtes Grunzen. Dann wurde es dunkel.

 

In der Nacht vernahm ich das Klappern des offenen Schlafzimmerfensters. Ich drehte mich um und sah in ein Gesicht, das ich nicht gleich identifizieren konnte. Doch das Schnarchgeräusch vermittelte mir die neblige Erkenntnis, dass es zu meinen Haushalt gehörte. Mit einem merkwürdigen Geschmack im Mund quälte ich mich aus dem Bett, um das Fenster zu schließen. Dabei blickte ich kurz auf die Straße und sah eine Weihnachtskutsche mit 3 Rentieren. Ich dachte: „Soviel hast du auch nicht getrunken“, und rieb mir die Augen. ADV. (1a)Eine Rentierkutsche und es lag kein Schnee.

Ich beobachtete eine gewisse Zeit dieses Gespann und mir fiel auf, dass kein Mensch auf der Straße war. Ich schaute auf die Uhr und sie zeigte 1:00 Uhr. Die Kutsche stand da und rührte sich nicht von der Stelle. Plötzlich röhrte einer dieser Rentiere so laut, dass ich glaubte, dass es Ärger gibt. Fast 3 Minuten sonderte das Ren Geräusche ab, die mir fremd waren. Kein Fenster ging auf, keine Person schrie: „Ruhe“. Nichts, und das war mir unheimlich. Da ich mich noch nicht meiner Kleidung entledigt hatte, machte ich mich auf den Weg nach unten, um mir das Gespann aus der Nähe zu betrachten.

 

Ich trat ins Freie und schaute mich um. Es war immer noch kein Mensch zu sehen, und in den Häuserfronten brannte auch kein Licht. Also trat ich vorsichtig an das Gespann heran und griff zögerlich nach dem Schlitten. Tatsächlich, es war kein Traum, es war real. Ich baute mich schließlich vor den 3 Rentieren auf und sah in 3 dunkle Augenpaare, die mich musterten. Meine Nase vernahm starke und unangenehme Gerüche, die aus der Richtung der 3 Rentiere kamen.

 

Sie schienen mein Naserümpfen zu bemerken, und nun kommt das Unglaubliche. Sprach das rechte Rentier zu mir: „Wenn Du solange unterwegs gewesen wärst wie wir, würdest Du auch stinken!“ Ich ließ einen lauten Schrei los und wollte die Flucht ergreifen. Doch im Chor riefen die Rentiere „Stopp!“ und ich blieb wie angewurzelt stehen. "Außerdem riechst Du auch nicht gerade nach gebratenen Äpfeln."

Jetzt kam mir der bekannteste Alkoholiker-Eid in den Sinn: „Ich werde nie mehr einen Tropfen trinken.“

 

Das mittige Rentier sagte: „Wir sind hier, um dich abzuholen.“ „Mich holen, warum?“ fragte ich skeptisch.   ADV. (56) Nun, als Kind war es dein sehnlichster Wunsch, den Weihnachtsmann zu besuchen. Wir wollen dich an ein paar Orte führen, an denen er sein Lager aufgeschlagen hat. Doch wir sollten uns beeilen, damit wir vor dem Morgengrauen wieder hier sind. Steige ruhig ein und vertrau Dich uns an. Es wird Dir nichts passieren.“

 

Alle drei Rentiere kicherten leise, und das linke Rentier wippte seinen Kopf nach hinten und sagte mit tiefer Stimme: "Steig endlich ein oder sollen wir warten, bis du wieder nüchtern bist?" Da ich noch genügend Alkohol im Blut hatte und meine Vernunft noch im Alkoholspiegel versunken war, stieg ich ein. "Sind wir wirklich bis zum Wecken zurück?" fragte ich skeptisch. Wie aus einem Munde kam: „JAAAAA“. 

 

Ende vom Anfang.                       Pitti

 

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Published by Xamantao
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