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Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.

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Der Typ aus dem Sperrmüll

Irgendwann zwischen Eiszeit und Steinzeit, genau gesagt sind das schon fast 20 Jahre her, haben wir uns kennen gelernt. Damals fühlte ich mich plötzlich nicht mehr wohl, allein unter Paaren und glücklichen Familien. Die Kinder waren aus dem Gröbsten raus. Ich hatte einige wilde, schöne Jahre nach der Scheidung hinter mir und wollte nun auch gerne wieder sesshaft werden. Aber den richtigen Partner hatte ich nicht.
Zwischen der Eiszeit und der Steinzeit gab es noch keine Singlebörsen im Internet. Das Internet war noch ganz jung. Es gab noch gar keine Handys, iPots, DVDs, nicht mal CDs. In den Zeiten lernte man sich bei der Arbeit oder in der Disco oder beim Sport kennen. Es gab noch kein ebay, aber es gab Zeitschriften wie "Such und Find" mit Anzeigen, wo wie auf dem Flohmarkt alles Mögliche angeboten wurde.
Meine Freundinnen Birgit und Heidi hatten durch eine solche Annonce ihre Partner kennen gelernt. Also, das wird jetzt auch Mal probiert, dachte ich, und suchte mir die passenden Worte aus denm Annoncentexten zusammen. Die Zeitschrift hieß sinnigerweise "Sperrmüll". Und beim Schreiben meiner eigenen Annonce stieß ich auf seine. Es war die einzige bei "Mann sucht Frau", die mir gefiel und die ich beantwortete. 
Einige Tage später klingelte das Telefon. Nette Stimme. Wir verabredeten uns in einem Wiesbadener Lokal. Ich sollte ihn an "Spiegel" erkennen, den er lesen wollte, er mich an den (damals) roten Locken und einem braunen Mantel. 
In dem Laden war ich noch nie vorher. Der war riesig und brechend voll! Ich spähte rum, kein Spiegel-Leser zu erkennen. Peinlich, jetzt durchs Lokal zu gehen und an den Tischen nachzusehen. Also beschloss ich: Ruhe bewahren und erstmal eine Tasse 

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……|.. KAFFEE. I...|*|………
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Dafür holte ich mir an der Kasse einen Chip und warf ihn in den Kaffee-Automat. Und nun kam´s. Nämlich ganz verkehrt. Erst lief der Kaffee raus und dann schob sich der Becher hinterher. Der hatte Ladehemmungen gehabt. Verdattert stand ich vor der Pfütze. 
Da tauchte ein freundlicher Helfer auf. "Warten Sie, ich besorge einen Lappen," sagte er, und kam kurz drauf mit der Kellnerin zurück, die das Malheur beseitigte. "Darf ich Ihnen eine Tasse Kaffee spendieren?" fragte er und bot mir einen Platz an seinem Tisch an, wo er mit mehreren Leuten zusammen saß. Dankend nahm ich an und dachte, das könnte ER sein. Als ich ihn fragte, ob er "Spiegel"-Leser ist, zeigte er mir die Zeitschrift. 

Der Zufall wollte es so. Es war ein Missverständnis, denn als ich saß, sprach mich der Mann an, mit dem ich verabredet war. Er hatte diese Zeitschrift in der Hand, und er gefiel mir auf Anhieb nicht besonders. Im Gegensatz zu meiner gerade gemachten Bekanntschaft. Der sah gut aus und erwies sich als sehr amüsant, so dass wir noch einen gemeinsamen Lokalwechsel vornahmen und uns wieder verabredeten. Viel versprochen hatte ich mir nicht von dieser Bekanntschaft, aber... wir sind heute noch zusammen.
 

 

 

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D
dazu könnte man ja vielleicht sogar sagen: glück im unglück.......oder nach dem unglück..........glaube ich!!! schön! gruss druide
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<br /> <br /> Ja, das bestätigt nur wieder, dass das Glück ein Rindvieh ist. Es hat damals Seinesgleichen gesucht und gefunden. ;)) LG Xammi<br /> <br /> <br /> <br />