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Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.

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Meine Mietze-Katzen (der Anfang)

Unsere kleine Dicke und der Schmuser kommen allmählich in die Jahre. Wie sind sind sie eigentlich zu uns gekommen?

 

Micha und ich hatten uns vor 13 Jahren ein kleines Bauernhäuschen gekauft. Das war

sehr renovierungsbedürftig. Die Umbauarbeiten dauerten den ganzen Winter und wir

wohnten in der Baustelle, weil wir unsere Mietwohnung gekündigt hatten. Im November waren wir eingezogen. Schon nach ein paar Tagen stand zum ersten Mal ein Kätzchen auf unserer Terrasse im 1. Stock. Es war ein relativ großes Katerchen, weiß mit schwarzen Flecken im Fell. Auf dem Kopf war ein großer, runder, schwarzer Punkt, der wie eine

Kappe aussah. Zutraulich ließ der Kleine sich gleich streicheln.

 

Michael und er waren vom ersten Tag an besondere Freunde. Jeden Tag, wenn Micha von der Arbeit kam, wartete das Kätzchen schon auf der Terrasse. Er bekam dann ausgiebig Streicheleinheiten.

 

Aber wie konnte er überhaupt auf den Balkon kommen? Woher kam er? Das fanden wir schnell heraus. Es wohnte im Haus gegenüber. Der Mann war schwer krank und wusste,

er hatte nicht mehr lange zu leben. Er hatte seinen beiden Kindern als Trost und zum Andenken diese Katze geschenkt. Sie hieß Felix. Und als Felix ein paar Monate alt war, durfte er nach draußen. Neugierig hat Felix seine Umgebung erkundet und erweiterte schnell sein Revier. Zuerst sparzierte er über die Dächer der Nachbarhäuser. Über eine Tanne auf dem Nachbargrundstück, wo die Oma der beiden Jungs wohnt, konnte er zu

uns gelangen.

 

Der Süße, bei Wind und Wetter kam er jeden Tag! Selbst bei Schnee und Eis, was es in diesem Winter reichlich gab. Natürlich ging er auch wieder zurück zu seinen Menschen.

Die beäugten schon ein wenig eifersüchtig, wie gerne er bei uns war.

 

Ich war lieber vorsichtig mit Streicheln und Schmusen, denn vor etlichen Jahren hatte

ich einmal eine kleine Katze geschenkt bekommen. Die musste ich wegen einer schlimmen Allergie wieder zurück geben. Trotzdem konnte ich Felix´Charme nicht widerstehen. Und

es passierte mir auch nichts.

 

Schon bald fing Micha an, dass wir uns auch eine oder zwei Katzen zulegen sollten. Ihm wäre ein Hund zwar lieber, aber als Berufstätige hätten wir zu wenig Zeit für ihn. Lange überlegte ich, riskiere ich das mit meiner Allergie? Schließlich siegte Micha. Ich hatte  sehr oft „Schröder“ betreut, in Abwesenheit seines Besitzers Werner. Der Schröder war

ein wunderschöner roter Kater. Und die beiden Katzen Sherry und Molly meiner Schwester Regine versorgte ich auch jahrelang hin und wieder, ohne Probleme.

 

Micha ließ nicht locker, mein Herz sagte „ja“. Und den Rest tat die Fernsehsendung „Herrchen gesucht“, die dafür warb, sich ein Tier aus einem Heim zu holen.

„Also einverstanden“, sagte ich zu Michael, „lass uns zwei Katzen holen, damit eine 

tagsüber nicht so einsam ist. Am besten zwei Alte, die sonst keiner mehr will.“

Micha strahlte: „Dann bekommt der Felix auch Gesellschaft.“

 

--- Fortsetzung folgt ---

 

 



 

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