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Dienstag, 6. Januar 2009
Letzter Weihnachtsferientag in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen
HEILIGE DREI KÖNIGE, gesetzlicher Feiertag in Baden-Württemberg,
Bayern und Sachsen-Anhalt Feiertag in Spanien .
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*** Die "Heiligen drei Könige" waren die Weisen aus dem Morgenland, von denen das Matthäusevangelium berichtet: "Und sahen das Kindlein, warfen sich nieder, huldigten
ihm, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gold und Weihrauch und Myrrhe" (Matthäusevangelium 2, 11).
Der Dreikönigstag wird besonders in katholischen Gegenden gefeiert. 'Epiphanie', in
der evangelischen Kirche 'Epiphanias' genannt, ist das Fest der "Erscheinung des Herrn"
- so die Übersetzung des griechischen Wortes. Im Volksbrauch wird der Tag als das
"Fest der Heiligen Drei Könige" gefeiert.
In Spanien ist es üblich, Geschenke nicht am 24. Dezember, sondern erst am
6. Januar zu überreichen. Dieser Brauch geht auf die logische Schlussfolgerung zurück,
dass das Jesuskind zwar am 24. Dezember geboren worden sein soll, die Heiligen Drei
Könige aber auf ihren Dromedaren erst am 6. Januar eintrafen, um dem Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe zu huldigen.
Für die Kleinsten, die (falls sie nicht ältere Geschwister haben, die sie bereits aufge-
klärt haben), fest daran glauben, dass ihnen diese Hohen Herren ihre Geschenke
bringen, werden in den meisten Städten am Abend des 5. Januar Straßenumzüge orga-
nisiert, bei denen die Heiligen Drei Könige oft persönlich Geschenke überreichen. Die
werden entweder von den Städten spendiert oder die Eltern zahlen einen Obolus dafür
oder bringen eigens gekaufte Geschenke vorher vorbei, die dann an jedes Kind von den
Königen ausgeteilt werden. Jedes Rathaus oder jedes Festkomimitee setzt für die
Gestaltung des Umzugs eigene Vorstellungen um.
Sternsinger
Zum Dreikönigstag erinnern Sternsinger katholischer Pfarrgemeinden an die drei Weisen
aus dem Morgenland. Ein Brauch, der erstmals Mitte des 15. Jahrhunderts urkundlich
erwähnt wird. Kinder und Jugendliche ziehen als die drei Könige verkleidet mit einem
Stern in der Hand von Haus zu Haus und singen Dreikönigslieder. Üblicherweise über-
bringen sie den Segen der Heiligen Drei Könige, wünschen ein frohes neues Jahr und
bitten um Geld für wohltätige Zwecke. Ein nicht unwesentlicher Anreiz für sie, von Haus
zu Haus zu ziehen, sind freilich auch die Süßigkeiten, mit denen sie von den Besuchten beschenkt werden.