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Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.

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Emile Zola 135. Geburtstag

http://de.academic.ru/pictures/dewiki/69/Emile_Zola_Nadar.jpg...und da ich gerade bei Büchern bin: heute ist der Geburtstag des französischen Schriftstellers Emile Zola. Seine Biografie: link .

Seine Romane lesen sich gut, auch wenn sie schon vor langer Zeit geschrieben wurden. Zum Beispiel:


Nana. Die schöne Nana verdient ihr Geld als Prostituierte in Paris. Sie kann weder singen noch schauspie- lern, aber dennoch sind ihre Vorstellungen in einem dubiosen kleinen Theater jeden Abend ausverkauft. Ihre einmalige Sinnlichkeit lockt Männer aller Schichten an, und Nana lernt schnell, diese Macht zu nutzen. Obwohl es ihr mit keinem Mann Spass macht, schläft sie sich schnell die gesellschaftliche Leiter hoch, bis der bigott-prüde und unglücklich verheiratete Graf Muffat ihr verfällt. Nana erkennt blitzartig, dass Muffat sich wesentlich leichter manipulieren lässt als ihr gegenwärtiger Liebhaber Steiner, der zwar reich ist, sich die schöne Mätresse aber weniger aus abgrundtiefer Leidenschaft als aus Eitelkeit hält. So einen kann man nur begrenzt ausnehmen. Nana hasst die Ober- schicht und möchte doch dorthin, aber nur, um sich für das jahrelange Leben im verhassten "Milieu" zu rächen. Dies tut sie weniger geplant und rational als intuitiv. Gnadenlos lässt sie den willenlosen Muffat bluten, trennt sich von alten Freundinnen, die ihr jetzt nur noch im Wege sind, und genießt ihre Macht und die damit verbundene faktische gesell- schaftliche Stellung, obwohl sie natürlich in dieser Schicht von niemandem akzeptiert wird...


- oder zum Beispiel:

Thérèse Raquin. Der Roman erzählt die Ereignisse rund um die Hauptfigur Thérèse, die als Stiefkind der Madame Raquin aufgenommen und großgezogen wird. Madame Raquin hat auch einen leiblichen Sohn, den schwächlichen und kränklichen Camille.

Camille und Thérèse wachsen gemeinsam auf und werden später von Madame Raquin verheiratet. Die Ehe ist glück- und kinderlos. Thérèse zeichnet sich durch eine zunehmende Passivität aus. Später erfährt der Leser jedoch, dass Thérèse hinter der teilnahmslosen Fassade innerlich vor unbefriedigtem Verlangen vergeht.

Als Camille eines Tages seinen Freund Laurent mit ins Haus bringt, entspinnt sich kurze Zeit darauf eine Affäre zwischen Thérèse und Laurent. Die beiden schlafen regelmäßig miteinander im Ehebett von Thérèse und Camille, wenn dieser arbeitet und Madame Raquin, die einen kleinen Laden besitzt, arbeitet. Ihre Affäre bleibt unentdeckt. Als berufliche Ereignisse Laurent die Gelegenheiten nehmen, sich täglich seine Portion Triebabfuhr bei Thérèse abzuholen, sprechen die beiden darüber, Camille umzubringen, damit ihrem Glück nichts mehr im Wege stehe...


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