Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.
Also, jetzt komme ich doch noch einmal auf das Thema "guter Vorsatz für 2011" zurück. Wie ich sehe, sind viele so vernünftig, sich gar nichts vorzunehmen. Damit kommen sie nicht in den Stress, sich vergeblich zu bemühen. Wo doch "weniger Stress haben" laut den Ende 2010 veröffentlichten "Guten-Vorsätze-Statistiken" der meistgefasste Vorsatz ist. Paradox, nicht wahr?
Also, bloß kein´Stress. Aber so ganz "ohne" kann ich hier nicht auftreten, schließlich bin ich ja Gründerin dieser Community "Neujahrsvorsätze durchhalten"! ...Sowas verpflichtet.
Also, ich habe einen! Und Ihr werdet neidisch sein, denn mit DEM Guten Vorsatz bekomme ich gar nie-niemals-nicht Stress. Er lässt sich genau so gut umsetzen, wie alle anderen guten Vorsätze, von denen neunzig Prozent scheitern.
Also ja,man soll ja planen, auch an die ferne Zukunft denken, ans spätere Leben, vielleicht sogar ans nächste oder übernächste... Sinnvoll plane ich jetzt schon meine Wiedergeburt. Klar ist nämlich, dass ich mir keine Chance aufs Paradies ausrechnen darf, dafür bin ich nicht brav genug und gehe außerdem nur in dann in Kirchen, wenn ich mir die Kunstwerke darin ansehen möchte.
Also, mein Vorsatz ist, wenn ich wieder einmal irgendwann als Mensch geboren werde. Ich werde Vorstandsvorsitzender von einem großen Dingsbums mit viel Einfluss. Dann schicke ich meinen mit aller Macht befugten Vorzimmerdrachen am Nachmittag des vorletzten Arbeitstags im Jahr los, damit sie mir für den letzten Arbeitstag etwas ganz Unmögliches besorgen lässt. - Wohlgemerkt: „lässt“. VoZiDa´s (das heisst ´Vorzimmerdamen`!!!) machen sowas nicht selbst.
Also, zum Beispiel will ich ein 4-Gänge-Menü für 3 Personen. Nichts Ausgefallenes, nur Alltägliches. Das Menü beinhaltet: Buschkänguruhbraten. Marinierte heiße Plumsplatschböhnchen an panschierten Quellkartoffeln aus der Südpfalz. Dessert ist eine sautierte Mehlspeise zum Umhängen aus der Südostwestwallachei. Serviert vom 5*****Maître de Cuisine persönlich. Am Abend des letzten Arbeitstags im Jahr. Wenn eigentlich kein Schwein noch arbeitet. In meinem Vorstandsvorsitzenden-Chefspeisezimmer Punkt 20 Uhr. Fünf süße Mädels aus 5 Kontinenten bedienen mich und meine Gäste. Mit allem alkoholischen und sonstigen Zubehör. - Ach ja, das noch, ich werde natürlich als „Mann“ wiedergeboren.
Träum...
Also, das Leben als Arbeitssklave kann hart und grausam sein. ---