Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.
Rauhnächte:
Nächte, in denen allerlei Gesindel ihr Unwesen treibt. Nächte, in denen die Zukunft erschaut wird, Wo Druden Menschen quälen, der Thamer mit seinem Hammer, die Luzier mit dem „bluadigen Messer“, Klaubauf, Hexen, Schnabelspecht und Wuderer, Fetzenmoagl und andere sonderliche Gestalten das Blut zum Gefrieren bringen. Rauhnächte sind Schicksalsnächte und wehe du bist zur falschen Zeit am falschen Ort.
In den Rauhnächten konnte man Freikugeln gießen (zuvor auch Pfeilspitzen, wie eine Sage aus dem Raum Vohenstraus berichtet), Liebeszauber bewerkstelligen oder den Leibhaftigen selbst in seine Dienste zwingen. So genannte Schwarzbücher kursierten, mit denen dunkle Mächte gebannt werden sollten und viele Zaubersprüche sollten das Böse bannen. Nächtliche Wanderer wurden in die Irre geführt, das Dämonische gewann Oberhand und verschmolz in einer Vorstellungswelt der Menschen, die sich umgeben sah von Mächten, die an Leib und Seele nagten. In bestimmten Rauhnächten konnte das Vieh im Stall reden, Spätheimkehrern konnten von einem Drückgeist heimgesucht werden oder es begegneten ihnen feurige Männer. Plötzlich auftauchende Häuser, in denen laut gezecht wurde oder flehende Stimmen, die lockten, waren allgegenwärtig.
Text aus: http://www.theatercompanie.eu/zweite.htm
Fotos von einem Rauhnachtslauf : link.