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Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.

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Sternendeuter

 

Setzen wir die Unterhaltung von gestern über Sternzeichen und sowas fort. Reden wir noch ein bisschen über Mond und Sterne, über die Sonne, über das Wetter oder über Dies und Das.


Es soll etwa ein Viertel aller Deutschen sein, die an Horoskope glauben. Der Rest liest die Prognosen, weil sie unterhaltsam sind, glaubt „nur ein kleines bisschen“ oder man lehnt „den Hokuspokus“ ab. In fast jeder Zeitung ist eine kleine Horoskop-Ecke, in vielen Zeitschriften sind sogar eine oder zwei Seiten. Als ich las, dass sich hier ungefähr 6000 Astrologen etwa 15 Millionen Euro jährliche Einkünfte aus Voraussagen teilen, habe ich wieder einmal gemerkt, dass ich mit meiner Berufswahl etwas Entscheidendes verkehrt gemacht hatte.

Jetzt noch umsatteln? Frag ich die Sterne?!

 

Die naturwissenschaftliche Beobachtung des nächtlichen Sternenhimmel, die Astronomie, zählt zu den frühesten Kulturerrungenschaften der Menschheit. Rund um den Erdball gab es frühgeschichtliche Himmelsbeobachter.

Bei http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Astronomie findest Du eine gute Zusammenstellung.

 

Die Babylonier sind als die ersten Sternendeuter bekannt. Sie haben bereits 700 v.Chr. die Tierkreiszeichen festgelegt. Etwa seit 500 v.Chr. wurden die Sterne über Einzelschicksale befragt. Diese Kunst wurde im antiken Griechenland richtig populär. Man betrieb die Astrologie als Wissenschaft, insbesondere die Horoskoperstellung aufgrund der Sternenkonstellation zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen. Das Sternzeichen, das im Augenblick der Geburt über dem Horizont heraufkommt, ist der Aszendent und, mit dem eigentlich herrschenden Sternzeichen kombiniert, von besonderer Bedeutung.

 

Aber hat die Sache überhaupt „Hand und Fuß“ oder ist´s bloß pseudowissenschaftliches Geschwafel?

 

1978 veröffentlichten die Astronomen Culver und Ianna ihre Untersuchungen des Zutreffens von 3000 publizierten Prognosen bekannter Astrologen und astrologischer Organisationen. Meistens betrafen diese Vorhersagen Politiker, Filmstars und andere Prominenter.


Nur ein Zehntel davon war eingetroffen!

Von diesen 10% war das Meiste so mehrdeutig formuliert wie das berühmte Orakel von Delfi. Man konnte es so oder so interpretieren. Es hätte immer gestimmt. Sie stellten fest, eigentlich kann sich jeder in jedem Horoskop irgendwie wiederfinden.

 

Na so was!

Wie ist das? Wer´s glaubt, wird selig. Wer´s nicht glaubt, kommt auch in den Himmel. Oder so – oder anders – nicht, doch.

 

Ich lasse mir aber den Spaß nicht verderben!

 

Ich mag übrigens Kiat Gorinas Tageshoroskope.

Schau:  http://schamaninkiat.over-blog.de/categorie-10757915.html   

Da kannst Du immer gucken, was Du heute tun solltest, oder was Du besser unterlässt.

Überhaupt, Kiat hat einen feinen Blog!

 

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