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veröffentlicht im Dezember 2010:
Der Tanz des Jahres 2010
TANGO
„Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“ heisst es.
Mit vielen Worten ist der ungewöhnlich ausdrucksstarke Tanz beschrieben worden: Tango ist getanzte Leidenschaft, getanztes Drama, Show, Lebensgefühl, ein Tanz großer Gefühle, elegant, erotisch und vor allem melancholisch. Wie die meisten Tänze fächert er sich in Unterarten auf: klassischer Tango Argentino, europäischer Tango, Tango Nuevo, 21st Century-Tango mit Jazz-, Pop, HipHop- und anderen Einflüssen.
Die Welthauptstadt des Tango ist Buenos Aires. Um 1880 wurde der Tango in den Elendsquartieren der Stadt geboren. Er war die Musik und der Tanz mittelloser Einwanderer und Glückssucher aus Europa und aller Welt, verarmter Gauchos, Gauner und Dirnen. Mit ihnen kam ihre Musik: afrikanische Rhythmik, kubanischer Habanera, italienische Oper, spanische Gitarren-Virtuosität, franzöische Varietémusik, osteuropäische Fiedeln. Der deutsche Beitrag war eine „rheinländische Quetsche“, die nach dem Krefelder Musikalienhändler Heinrich Band den Namen Bandoneon bekam. Ihr wehmütiger Ton prägt den Tango.
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Mein Tango Warum Tango glücklich macht
Tango - das sind große Gefühls-Inszenierungen, das ist wie lieben, leben und --- Theater.