Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.
Was feiern wir da eigentlich? Ostern.
Während die Christen Ostern feiern, haben auch die Juden ein hohes Fest, Passah, auch Pas-cha und Pessach genannt.
Fragst Du auch, was diese Feste bedeuten?
Ich habe mal nachgelesen. Die Wurzeln beider Feste sind im Orient, beim Volk Israel.
Die Geschichten sind knallhart, Krimis, Horror.
Erstmal die ältere, ich erzähle auf meine Art:
Der Auszug aus Ägypten
...dort, in Ägypten wurden die Israeliten jahrhundertelang als Sklaven gehalten.
Sie wollten raus aus der ägyptischen Gefangenschaft. Es gab blutige Aufstände.
Der größte Anführer der Aufständischen hieß Moses. Er verhandelte mit dem
Pharao. Moses hatte einen besonders starken Freund, Gott persönlich.
(Davon träumt Papst Josef Ratzinger bloß.) Der Pharao war zunächst
nicht sonderlich beeindruckt, obwohl ihm und seinem Volk schon neun Plagen
auf den Hals geschickt worden waren. (Kann ja jeder sagen,
das liegt an dem guten Draht zum "lieben" Gott.) Die Lage eskalierte immer
mehr. Moses drohte dem Pharao, wenn er nicht endlich das
israelische Volk ziehen lässt, wird in der Nacht jeder erstgeborene Sohn
der Ägypter und jedes erstgeborene Vieh sterben. Der Pharao weigerte sich.
Das erzürnte Gott. Er trug Moses auf, sein Volk zu informieren, dass in
der kommenden Nacht jede israelitische Familie ein männliches, einjähriges
fehlerloses Lamm oder Zicklein schlachten und gemeinsam essen soll.
Das Wichtigste war, mit dessen Blut die Türpfosten zu bestreichen.
In der Nacht ging der Todesengel herum. An den markierten Häusern
ging er vorüber. In den Häusern der Ägypter vollzog er Gottes
schreckliche Strafaktion. Das war so grausam, dass die Ägypter
endgültig die Schnauze voll hatten von den aufrührerischen
israelischen Sklaven. Sie ließen sie gehen.
Mit dem Passahfest feiern die Juden den Auszug aus Ägypten.
Die Christen feiern fast zeitgleich die Auferstehung Jesus von den Toten. Es ist das hächste christliche Fest. - Haste gedacht, es wäre Weihnachten? Denkste! An Weihnachten wird Christi Geburt gefeiert. Klar, geboren werden alle - aber vom Tod wieder kommen (ganz richtig tod, nicht zur scheintod), das schafft keiner, nur einer. (Nee, Michael Jackson siehst Du bloß im Film, der ist NICHT auferstanden. Elvis auch nicht.)
Tod und Auferstehung
...nachdem die Römer, die damalige Besatzungsmacht im vorderen Orient,
den Ketzer Jesus, der sich Erlöser und Gott genannt hatte, ans Kreuz
genagelt hatten und er gestorben war, stieß ein Soldat ihm noch mit der
Lanze ins Herz - sicher ist sicher. Das war am Karfreitag (eigentlich weiss
man das Datum nicht, deshalb wechselt es auch immer).
Seine Freunde und Verwandten durften dann den Leichnam abhängen
und in eine Grabhöhle schaffen. Ein dicker Fels wurde vor den Eingang
gerollt. Und weil Jesus ja seine Auferstehung angekündigt hatte,
waren zwei römische Soldaten abgestellt, das Grab zu bewachen.
Langweiliger Job. Jedenfalls fand man sie am dritten Tag schlafend
vor dem offenen Grab. Die Leiche war weg.
(Na, in deren Haut wollten wir nicht stecken, gell!)
Und kurz darauf ist Jesus schon verschiedenen Leuten begegnet.
Seine Wunden waren deutlich sichtbar, aber ihm ging es gut.
Er hat mit seinem Tod und der Auferstehung die Menschen
von der Erbsünde erlöst (jetzt musst Du bei Adam und Eva
nachlesen!). Die christliche Kirche konnte gegründet werden.
Ja, so war´s.
Und wer´s nicht glaubt, soll die Bibel lesen
oder dieses Jahr nach Oberammergau reisen.
Aber "Oberammergau" - das wird ein neuer Artikel von mir.