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10. Oktober 2012 3 10 /10 /Oktober /2012 12:48

 

Die Fortsetzung der 4. Apfel-Geschichte.

 

Da hat die griechische Streit-Göttin Eris was angerichtet, als sie den goldenen Zankapfel ins Publikum warf! Du kannst das nochmal lesen (link): Zankapfel.

So ging nahm das Übel seinen Lauf.

 

Die Hochzeitsgesellschaft hatte mit dem Spiel „Wer ist die Schönste“ angefangen. Ob die schöne Braut Thetis oder eine andere den goldenen Apfel bekommt, sollte ein Wettstreit entscheiden.

Die Nymphe Thetis hatte sehr gute Chancen, war sie doch unbestritten die Schönste von allen 50 Töchtern des Meerkönigs Nereius. --- 50 Töchter!! Was für ein begnadeter Rammler, dieser Nereius! Der hatte ja auch noch Söhne! Waaahnsinn, das müsst Ihr Euch mal vorstellen. Was hat der Kerl denn sonst noch gemacht? ---

Thetis Mutter war eine der wenigen, die Eris, die Göttin der Zwietracht, als Urheberin der Schönheitskonkurrenz erkannt hatte. Sie ahnte ein böses Spiel. Mittlerweile schlug ja auch ihr Gewissen Alarm, weil sie an allem Schuld war. Sie hatte Eris nicht eingeladen.

 

Nun musste sie den Schaden begrenzen. Als Gastgeberin hatte keiner einen Verdacht, als sie die Moderation der Schönheits-Show übernahm. Das Lob für "ihre" tolle Idee nahm sie lächelnd an. Ihre schönen Töchter setzte sie als Schiedrichterinnen ein, so dass diese ausser Konkurrenz bleiben mussten. Thetis, maulte zwar ein wenig, aber sie alle waren damit einverstanden. Geschickt beeinflusste sie das Publikum, sich für eine Göttin als Schönste zu entscheiden. War nicht schwer, denn diese sahen wirklich unübertrefflich aus. 

 

So kamen in dieser ersten Casting-Show der Geschichte drei Göttinnen ins Finale. Aber dann wurd´s kritisch. Die drei hatten genau gleichviele Fans. Jetzt sollte Göttervater Zeus entscheiden. Der winkte ab. So blöd war Zeus nicht, sich mit seiner weiblichen Verwandtschaft anzulegen. Und schon gar nicht mit der eigenen Frau! Die Hera hatte es nämlich geschafft, in die Endausscheidung zu kommen. Zeus kratze sich am Kopf, sah auf die Erde und erblickte einen jungen Schafhirten. Der sah ein bisschen dämlich aus, so treuherzig und unschuldig. Der ideale Schiedrichter, entschied sich Zeus und ernannte ihn sogleich dazu.

 

Paris. --- Paris ist die Hauptstadt von Frankreich. Sie hat mit dieser Sache nichts zu tun. --- 

Paris heisst die supergutaussehende, schlaue Hilton-Erbin, die sich selbst für blond-blöd verkauft. Schlau, wie gesagt. Sie hat auch nichts damit zu tun. --- Paris hieß dieser junge Schafhirte, den Zeus gefunden hatte. Der ja.

Paris war eigentlich ein Sohn des trojanischen Königs Priamos. Dieser König vertrat die recht vernünftige Überzeugung, wer herrschen will, soll zuerst dienen lernen. Deshalb mussten seine Kinder incognito in eine Lehre gehen und sich ihre Brötchen selbst verdienen, bevor sie was zu sagen hatten. Sein Paris arbeitete deshalb als Viehhirte. Der junge Mann war so stolz. Er, Paris, durfte die Schönste der Schönen aussuchen! Die Entscheidung in einem Monat auf dem Olymp hing nur von ihm ab.

 

Es war den 3 Konkurrentinnen strengstens verboten, mit Paris Kontakt aufzunehmen. Alle wurden streng bewacht. Aber Göttinnen etwas zu verbieten, was bringt das denn?

 

Zuerst tauchte Hera bei Paris auf. Paris war geblendet von der vollerblühten Schönheit der reiferen Frau. Hera bezirzte den Jungen und versprach ihm die Herrschaft über die ganze Welt, damit er ihr den Siegesapfel gibt.

 

Noch am selben Nachmittag tippte ihm jemand auf die Schulter. Pallas Athene. Die Göttin sah so entzückend aus, dass ihm, Paris, vor Aufregung sein Herz in die Hose rutschte. Sie versprach ihm unendliche Weisheit, damit sie den Apfel bekommt.


Paris grübelte, als sie weg war. Die? Oder die? Oder die Dritte? Was soll ich mit Weisheit? Die Weltherrschaft wäre da schon mehr wert. Aber vielleicht doch nicht...

Siehste Frau Leserin, das ist wiedermal typisch männlich gedacht! Herrschen wollen, aber ohne Verstand.

Sorry, Herr Leser, Du hast ja Verstand, bist also nicht gemeint!

 

Kurz vor dem großen Ereignis auf dem Olymp hatte es endlich auch Aphrodite geschafft, ihre Bewacher abzuschütteln. Mit ihrem allerlieblichsten Lächeln umsäuselt sie den verwirrten jungen Mann. Als er angeheizt war, zeigt sie ihm Videoclips von Helena. Helena ist die allerschönste Sterbliche, keine schönere Frau gibt es auf der Welt. Paris läuft das Wasser im Mund zusammen. „Die wird Dich lieben, die wird Dir gehören“, säuselt ihm Aphrodite ins Ohr und drückt ihm ein Passfoto Helenas in die Hand. Paris kann nicht anders, dieses Foto muss er nun Tag und Nacht betrachten. Seine Entscheidung ist gefallen.

 

Göttin Aphrodite wurde zur Schönsten gekürt. Sie erhielt den goldenen Apfel.

Die beiden anderen konnten stänkern soviel sie wollten. Aphrodite hatte die Bestätigung, die sie wollte. Paris bekommt dafür die schöne Helena. Aphrodite sorgte auch dafür, dass Helena sich in Paris verliebte. Das Luder  hatte aber verschwiegen, dass Helena bereits verheiratet war. Die beiden Liebenden flohen. Dieser Raub, so wurde es von Helenas Mann gesehen, führte zu einem der schlimmsten Kriege der damaligen Zeit, zu dem Trojanischen Krieg.

Ende der Story. Krieg und Tod. 

Und wenn sie nicht gestorben sind... kann man nicht sagen.

 

Ob Eris, die den Zankapfel geworfen hatte,

sich nun ins Fäustchen lachte? Man weiss es nicht.
Und wenn sie nicht gestorben ist...

 

...Eris nicht. Eris lebt! Dass die alte Krawallschachtel noch immer ihren Zank und Streit verteilt, und dass sie immer noch für Wettkämpfe motiviert und für Erfolgsstreben begeistert, das kannst DU Tag für Tag erleben.

 

 

Na, wie war isch, der Till ?

Schreibt´s mir mal! Isch freue misch über jeden, der misch mag

und verspresche jedem ein Platinmöhrchen!

Euer Hase


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Published by Xamantao - in von mir
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Kommentare

Kiat Gorina 10/11/2012 09:20

Einfach köstlich! Meine armen Lachmuskeln - aber Lachen ist gesund!

Xamantao 10/12/2012 08:21



Ab und zu küsst mich eine Muse...



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