Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.
ich mal beim Rosenmontagszug war. Gefühlte Jahrzehnte! Ich bin schon lange eine, die bei der Fassenacht nicht mit macht und wollte eigentlich sogar verreisen.
Dafür habe ich extra gestern und heute frei und feiere meine Überstunden ab. Es hat sich aber anders ergeben und nun war ich sogar auf zwei Karnevalsumzügen.
Da habe ich so tolle Fotos gemacht, ich kann mich nicht entscheiden, welche ich Euch nicht zeigen soll. Deshalb bekommt Ihr hier eine ganze Menge zu sehen.
Am Samstag kamen mein Bruder und seine Familie, um in unserem Ort den großen Umzug anzusehen. Das war richtig toll.
Das Wetter hat sogar einigermaßen mitgespielt. Die Leute hatten eine fantastische Stimmung. Die Kinder haben jede Menge Knöllcher und sonstwas gefangen. Es hat rundum Spaß gemacht.
Danach haben wir uns bei Kreppelkaffee und heissem Apfelsaft bei uns zu Hause aufgewärmt. Ein paar Bekannte sind auch gekommen, die hat mein Mann schon empfangen. Micha ist nämlich der absoluteste Karnevalsgegner. Keine 10 Pferde würden ihn zu einem Umzug, Ball oder in eine Sitzung bringen.
Gestern morgen rief meine Freundin Helga an, ob ich Lust habe, mit der Clique den Rosenmontagszug in Mainz anzusehen. Danach gäbe es Heringsessen in der Altstadt.
Unter Vorbehalt habe ich zugesagt. So begab ich mich am frühen Nachmittag zur Bahn.
Bow, war die knallvoll mit Fassenachtern! In Mainz stieg ich am "Römischen Theater" aus. Ich wusste gar nicht, dass der Zug da vorbei geht. Er war schon voll im Gange.
Ich beschloss, mir erstmal das bunte Treiben hier anzusehen, bevor ich die anderen treffe. So blieb ich rund 2 1/2 Stunden in der Bahnhofsnähe, immer unentschlossen, ob ich zu Helgas Crew gehe oder nicht.
"Oder nicht" traf zu, denn ich war so durchgefroren, dass ich letztlich nach Hause fuhr.
Als Eiszapfen kam ich daheim an und war so k.o., dass ich mich erstmal ins Bett legte und zwei Stunden schlief. Micha hat sich derweil echt Sorgen gemacht, ob ich krank bin. Auch danach war ich voll schlapp. Abends wollte ich noch ein bisschen fernsehen, Olympiade oder so. Schon nach den Nachrichten habe ich wieder geschlafen.
