Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.
...oder wie man mit einer Stalkerin fertig werden kann.
Ihr habt es ja alle gesehen, dass Vollmond ist. Heute Nacht um 03:36:30 Uhr war er ganz rund. Nun ist er schon wieder - unmerklich - am abnehmen. Da erinnere ich mich an eine amüsante Begebenheit, nämlich an ein Beispiel wie man unerwünschte, lästige Verehrer(-innen) los werden kann. Wie Karl den Vollmond aufgehen ließ.
Mensch, diese Frau von gegenüber konnte einem den letzten Nerv rauben. Tag und Nacht hing sie am Fenster, um einen Blick auf ihren Liebling, den Karl, zu erhaschen. Sie lauterte ihm vor der Haustür auf, im Keller und wo es ging und machte ihm Avancen. Karl hatte sich ja anfangs geschmeichelt gefühlt, aber als ihre Nachstellungen immer mehr zunahmen, hatte es schon böse Worte gegeben.
Es war im Sommer, Irma kochte und hatte das Küchenfenster weit auf. Karl, ihr Mann, saß auf seinem Stammplatz am Fenster und las. Da ertönte - wie so oft - die unerwünschte Stimme: "Guten Tag, Herr J. Heute ist schönes Wetter... bla-bla-bla ...und heute Nacht haben wir Vollmond."
Vollmond war das Stichwort für Karl: "Liebe Frau D., für Sie lasse ich sogar jetzt schon den Mond aufgehen."
Sie leicht spöttisch: "Wie wollen Sie das denn machen?"
"Na, sehen sie mal."
Irma hörte das mit an und staunte, was nun folgte. Sie hat danach die Geschichte der ganzen Familie und Freunden erzählt und alle haben sich köstlich amüsiert.
Karl stand auf und stellte sich vor´s Fenster, begann mit Hüftkreisen und knöpfte langsam sein Hemd auf. In Strippermanier zog er es aus. Der Gürtel kam als nächstes dran und dann der Jeansknopf. "Karl, was machst Du denn da?" entsetzte sich Irma. "Lass mich, der geb ich´s heute ein für allemal," raunte Karl ihr zu, indem er seine Rückansicht vor dem Fenster schwenkte, das Unterhemd auszog, über dem Kopf kreisen ließ und dann seine behaarte, muskulöse Brust der erstaunten Nachbarin präsentierte. Die vorbeikommenden Passanten blieben an der Straße stehen. Andere Nachbarn waren auf Karls Show aufmerksam geworden und guckten auch zu.
Nun zog Karl gekonnt erotisch seine Hose aus und präsentierte sich in der Unterhose von allen Seiten am Fenster. "Und jetzt lasse ich den Vollmond für Frau D. aufgehen!"
Nach dieser Ankündigung drehte Karl seinen Zuschauern den Rücken zu, zog die Unterhose herunter, nahm seine Zeitung und setzte sich aufs Fensterbrett, so dass sein nackter Arsch aus dem Fenster hing. Da blieb er in "Klohaltung" sitzen und las seine Zeitung.
Die liebe Frau D. gab nach einigem Warten enttäuscht auf. Nun kapierte sie es auch. Karl hatte ihr nicht den Vollmond, sondern die Arschkarte gezeigt.
Samstag, 23. Oktober 2010,
03:36:30 Uhr = Vollmond.
Tolle Fotos: hier!