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Am 26. April ist der Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl.
Die Atomkraftgegner rufen zu Aktionen an den deutschen AKWs auf.
AKW Biblis
Dem Atomausstieg auf die Beine helfen: Statt endlich abzuschalten, wollen die Energiekonzerne ihre Atomkraftwerke noch Jahre und Jahrzehntelang weiter betreiben und einen täglichen Gewinn von einer Million Euro kassieren.
"Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den Ausbau erneuerbarer Energien blockiert und Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Die Skandale um die sogenannten Endlagerstandorte Morsleben, Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des Jahrmillionen strahlenden Atommülls ist völlig ungelöst.
Die Alternativen sind längst da, man muss sie nur durchsetzen. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien - im Dreiklang mit Energiesparen und Energieeffizienz. Es ist an der Zeit, ein unübersehbares Zeichen zu setzen. Das wollen wir zwei Tage vor dem Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe mit der Umzingelung des AKW Biblis tun. Als Teil der bundesweiten Protestaktionen werden wir bei der zentralen süddeutschen Anti-Atom-Aktion mit Tausenden Menschen auf die Straße gehen.
Daher fordern wir: Die Atomkraftwerke Biblis und Neckarwestheim müssen sofort stillgelegt werden. Und alle anderen Atomanlagen auch...
Der Treffpunkt ist in Biblis
am 24. April um 12.30 Uhr.
Um 14 Uhr ist eine Kundgebung
mit anschließender
Umzingelung des AKW Biblis.
Quelle: metallZeitung (www.igmetall-frankfurt.de) .
Links: KettenreAktion AKW Biblis 24. April 2010
und KettenreAktion vom Reaktor Krümmel bis Brunsbüttel am 24.4.2010