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Der Schnee
* Ein Wintergedicht von Pitti *
Es fällt der Schnee in kleinen Flocken
auf Bergeshöhen bis in das Tal.
Begleitet von den Kirchenglocken
bringt er viel Freude, doch auch Qual.
Die Landschaft ändert ihr Gesicht,
in silberweiß trägt sie das Kleid.
Die Seele wärmt sich an dem Licht,
das für den Augenblick bereit.
Es werden Träume neu geweckt,
zum Vorschein kommt die Kindheit.
Im Angedenken wird erweckt
die eigene Jugendzeit.
Es sind die Bilder, die sich zeigen,
mit Ausdruck und Verbindlichkeit.
Vor ihnen wird man sich verneigen,
weil schon vergangen ist die Zeit.
Und wenn man alt ist, wird der Schnee
symbolisch nichts verlieren.
Auch weiterhin lebt die Idee,
das Schnee die Weihnacht wird verzieren.
Foto: Xamantao (wie bei allen Gedichten von Pitti)