Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.
Von einem Pressefotografen wurden mir heimlich gemachte Aufnahmen zugespielt. Hier sind sie und die unglaubliche Story dazu:
MONA LISA
OUTSIDE OF LOUVRE
Eine dämliche, wirre, irre Sommerirrfahrt hat die Frau mit dem bekanntesten Lächeln der Welt erlebt.
Dabei wollte sie nur mal raus aus ihrem ollen Museum, ein bisschen Urlaub halt,
ohne die täglichen tausend Fans, denen sie immer zulächeln muss.
Sie hat sich sehr viel Mühe gegeben, unerkannt zu bleiben. Aber... die Pressefotografen waren ihr stets auf den Fersen.
Trotz Afro-Perücke wurde sie in London erkannt und fotografiert.
Auch im Libanon konnten die frischen Apfelbäckchen und die gekonnt geschminkten Mandelaugen nicht über ihre wahre Identität täuschen. Jederman wusste in Beirut sofort, wer sie ist.
Die Ärmste tat wirklich alles, um ihre Verfolger abzuschütteln. Mit dieser hässlichen Maske wäre sie am Airport Teheran fast als Saddam Hussein verhaftet worden. Man fürchtete sich aber vor ihr und konnte sich nicht einigen, ob der alte Despot doch noch lebt, wiederauferstanden ist,oder es sich schlichtweg um eine Fälschung handelt. Es entbrannte dadurch ein wilder Streit, ob er (sie) in einen Palast, eine Moschee zur Verehrung oder in einen Kerker gebracht werden sollte.
In diesen Wirren konnte Mona-Liesel fliehen und ist erst ein paar Tage später mit neuer Maske von Paparazzi in Kairo entdeckt worden. Den Journalisten wollte sie nicht verraten, wie sie zu diesem Schwellkopp gekommen war. Aber aus sicherer Quelle weiss ich, es war ein heimlicher Verehrer, enne köllner Jeck.
Nach ihrer Enttarnung hielt sie nichts mehr in Ägypten. Das Gold und die Wolkenkratzer von Dubai lockten. Aber mal ehrlich, hätte sie sich wirklich so eulenartig stylen müssen? - Hat eh nichts genutzt. Sie wurde trotzdem aufgespürt und fotografiert.
Nachdem ihr auch hier die Paparazzi keine Ruhe ließen, floh sie zu einem schwerreichen Liebhaber nach Kuwait. Klar, da sieht frau zu, dass sie wieder wie eine Frau aussieht! Hübsch ist sie hier, blond steht ihr.
Immerhin konnte sie eine ganze Woche inkognito bleiben, weil jeder nach einer hässlichen Schreckschraube gesucht hat.
Ja, Mona-Li hat derweil gegrinst.
Ihr Freund lud sie zu einer Feier in Damaskus ein. Im Privatjet flogen sie hin.
Noch nach Wochen wird man in Syrien von ihrer üppigen Schönheit schwärmen!
Nach einer kurzen, mediengerechten, pflichtgemäßen Solidaritätskundgebung mit den geschundenen Palästinenzern flohen die beiden Turteltauben erneut vor den lästigen Paparazzi.
Mit dem bekanntsten aller Inder schloss sie gleich Freundschaft. Siddharta kannte sie nicht, Mona Lisa kannte ihn aber auch nicht, was die beste Voraussetzung für eine unbeschwerte Freundschaft war. Die beiden haben sehr viel miteinander gelacht. Du siehst den goldigen Kerl hier im Freudentaumel.
Moni-Li wurde dann auch in Indien erkannt - aber nur, weil sie so exaltiert mit Sharukh Khan flirtete und vor dem Tadsch Mahal alberne Bollywoodtänze aufführte. Das Gehopse hatte zur Folge, dass es nur äusserst unscharfe Fotos von ihr gibt, die ich Euch erspare.
Das hat ihren arabischen Verehrer ´n bisschen viel am Macho-Ego gekratzt. Der Eifersüchtige entführte sie kurzerhand nach Kabul.
Fast wäre sie in Afganistan auf Nimmerwiedersehen in einem Talibanversteck verschwunden, wenn nicht ein ehemaliger Sorbonne-Student sie an ihren schönen Händen erkannt und aus dem Serail entführt hätte.
Er organisierte eine abenteuerliche Flucht. Ein paar Tage bangen und suchen, dann wurde sie am Strand von Westerland/Sylt entdeckt. Hier konnte sie nicht vollständig enttarnt werden, denn sie hatte zwei Doubles.
Aber jetzt lächle DU mal.
Letztlich ist MONA LISA nach diesem orientalischen Sommerabenteuer nun froh, wieder im Louvre rumhängen zu können. Und was soll ich sagen, sie hat sogar ihr LÄCHELN wieder!
- Die Story
ist übrigens meinem eigenen Hirnschmalz
entsprungen und direkt in die Tastatur geflossen.
Die Fotos wurden mir von einem konspirativen Paparazzo per Email gesendet, den oder die Fotokünstler kenne ich nicht.