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Mein Kalender soll für alle Fälle gut sein, Ferien-Feiertage-andere Länder-wichtige Geburtstage und Ereignisse, interessante Web-Links - gute Sprüche - viele Fotos und Bilder, Geschichten über meine Katzen, meine Menschen, meine Sachen. Tolle Reisen. Aktuelles, Musik und Humor.

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* Armut *

von Pitti:

* Armut *

Wir alle leben hier im Land,

es scheint uns gut zu gehen,

doch viele stehen an der Wand,

wir hören kaum ihr Flehen.

 

Das Armutsbild ist sehr verzerrt

und zeigt auch viel Gesichter,

damit ist Armut eingesperrt,

denn wo kein Kläger, da kein Richter.

 

In Armut spiegelt sich die Macht

von Überfluss und Habgier,

das bringt den Menschen unbedacht

den Weg ins Elend hier.

 

Drum ist Advent die richt`ge Zeit

erneut sich selbst zu testen,

dass man dann später auch bereit,

sich zählen zu den Besten.

   

Als ich gebeten wurde, einige Gedanken über das schwierige Thema „ARMUT“

niederzuschreiben, war mir nicht klar, wo ich anfangen sollte. Denn dieses

Thema stellt ein Problemkomplex dar, den man in seiner Vielfältigkeit nur sehr

unzureichend beschreiben kann.

 

In einem Land wie unserem, in der das Wort „Armut“ keiner einheitlichen

Definition unterliegt, braucht man sich nicht zu wundern, dass das Armutsbild

sehr verzerrt wiedergegeben wird.

 

Hier stößt man auf Wortprägungen wie: Absolute Armut, relative Armut,

Transitorische - strukturelle Armut und verdeckte Armut usw. Hinter jeder

dieser Begrifflichkeiten, stehen Erläuterungen, die ich aber nicht weiter

ausführen möchte, weil es diesen Rahmen sprengen würde (Selbstinfo).

 

Daraus leite ich ab: Dass alle Erläuterungen dieser Wortprägungen im Grunde

die Aussagen tätigen - wenn dieses Faktum **Armut** im rechtlichen Sinn

auf Personen oder Personenkreise zutrifft, kann man seinen Lebensunterhalt

nicht mehr aus eigener Kraft bestreiten. Außerdem unterliegen solche Begriffe

einem gewissen Zeitfaktor, die als Übergangsprozesse bis zur Wiederein-

gliederungsmaßnahme gedacht sind.

 

So weit – so gut, nur wenn man betroffene Menschen nicht wieder in Lohn

und Brot bringen kann, dass sie davon Selbstständig leben können, was dann?

Und hierfängt für mich die Reale Armut an.

 

Sehr viele Menschen fallen durch die Maschen dieses Sozial-Netzes und

schaffen es nicht aus eigener Kraft wieder heraus zukommen. Armut bezieht

sich immer auf materielle Dinge, doch die seelischen Aspekte werden kaum

oder gar nicht berücksichtigt. Darum wird bei uns Armut nicht „Real“

wahrgenommen, sondern von einigen Wirtschaftbossen und einigen

politischen Vertretern sogar geleugnet.

 

Die Armutsproblematik ist ein Globetrotter und steht in enger Verbindung

mit Grundfragen einer Gesellschaftform, deren Regelungen der Produktivität

und einer gerechten Einkommensverteilung. Auch gesellschaftliche und

politische Entscheidungen, führen zu Armut.

 

Es sind nicht nur Kriegsflüchtige und Obdachlose, wie wir sie aus den Medien

kennen,die in Armut sind. Nein auch der Bettler in der Fußgängerzone, die

alleinstehendeerziehungsberechtigte Person, Kinderarmut, Rentner usw. Auch

hier wird der Öffentlichkeit ein verzerrtes Bild der gegenwärtigen Armuts-

situation, gezeichnet.

 

Wenn diese Armutsfalle zugeschnappt hat und Menschen sich nicht befreien

können, werden Sie zu Außenseitern in unserer Gesellschaft und bilden

Randgruppen,die den gesamten sozialen Frieden stören können.

 

Es gäbe unsagbar viel über Armut zu schreiben, aber ich wollte eigentlich

nur erinnern, dass es jetzt in der Weihnachtszeit sehr viele Menschen gibt,

die kein Weihnachten feiern können, wie auch immer man persönlich zu

Weihnachten steht.

 

Für mich ist die psychologische Seite, die wichtigere. Denn Liebe, Wärme,

Geborgenheit und Anerkennung, sind für mich die wichtigsten Zutaten, die

einen glücklichen Menschen ausmachen.

 

P.

Dieser Beitrag zur Aktion "Schreiben gegen Armut"erreichte

mich per Email von Pitti.

Ich finde, er hat sich *dicke* den Award verdient.

Er ist aber nicht der Einzige.

Zur AWARD-Verleihung lade ich Euch extra ein.

*** Es grüßt Euch herzlich Xamantao


 

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S
<br /> Ihr habt all die potentiell Armen zu erwähnen vergessen, denn alle, die ausschließlich von einem Job leben, sind die Armen, wenn die Jobs weniger werden, weil die Technik und Automation weiter<br /> fortgeschritten sein wird. Über kurz oder lang werden bei erwarteten 10 Milliarden Menschen auf der Erde nur noch 10 % einen Job haben können. Der Rest ist dann arm in jedem Sinn!<br /> <br /> Beginnt jetzt umzudenken, denn all das ist aus dem Denken entstanden!<br /> <br /> <br />
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J
<br /> Da hat Pitti Recht. So ist das mit der Armut. Daran wird sich auch nichts ändern, denn sie gehört zum gesellchaftlichen System wie der Weihnachtsbaum und das Christkindlein.<br /> Liebe Grüße<br /> Joachim<br /> <br /> <br />
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X
<br /> Eigentlich sollte man es wenigstens versuchen, im Kleinen - im eigenen Umfeld. Im Großen kann man wirklich nichts machen. Liebe Grüße und schöne Woche!<br /> <br /> <br />
K
<br /> Armut bedeutet: dauernd hungern, ohne Obdach, ohne Hoffnung auf Besserung, ohne an morgen denken zu wollen, ohne hilfreiche Hand leben, missachtet werden, im Elend leben, ausgeschlossen vom Rest<br /> der Menschheit.<br /> ky<br /> <br /> <br />
Antworten
X
<br /> Ich bin froh, dass es mir gut geht und ich von allem genug habe. Manchmal hat man fast ein schlechtes Gewissen. Zumindest gebe ich auch oft etwas und helfe. Ich wünsche Dir eine besonders schöne nächste Woche!<br /> <br /> <br />