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Dunkel war´s der Mond schien helle
schneebedeckt die grüne Flur
als ein Auto blitzeschnelle langsam um die Ecke fuhr

Drinnen saßen stehend Leute
schweigend ins Gespräch vertieft
als ein totgeschossner Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief


Und auf einer grünen Bank, die rot angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm 'ne alte Schrulle, zählte kaum erst sechzehn Jahr',
in der Hand 'ne Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war.


Droben auf dem Apfelbaume, der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze mächtig an den Ohren fror.


Beide Hände in den Taschen hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen, wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter und der graue Tag erschien.

"Paradox"  (Autor des Gedichts ist unbekannt)



۞۩๑ஐ ۞ஐ.....๑۩۞......... ۞۩๑ஐ ۞ஐ.....๑۩۞   


Meine Geschichten aus "anderen Welten" beginnen hier.

Inhalt:(bitte anklicken):

**Poseidons Ur-Urenkel

**Parallelwelten * Nusswald *

** Gemobbt - Erzählung aus einer Parallelwelt

**

Ein böses Urlaubserlebnis, das zum Glück nur in der Parallelwelt der Fantasie geschah:

**  Eine üble Geschichte

**  Eine üble Geschichte - Fortsetzung

**  Eine üble Geschichte - Teil 3

**  Eine üble Geschichte - Teil 4

**  Eine üble Geschichte - Teil 5

**  Eine üble Geschichte - Teil 6

**   Eine üble Geschichte - Teil 7 

**  Eine üble Geschichte - Teil 8

**  Eine üble Geschichte - Teil 9,  Ende.


۞۩๑ஐ ۞ஐ.....๑۩۞..... ۞۩๑ஐ ۞ஐ.....๑۩۞     

Leseprobe:

POSEIDONS UR-URENKEL

Sheimona dreht sich auf dem Liegestuhl herum, so dass sie lesen und gleichzeitig aufs Meer sehen kann. Heiß ist es heute. Der leichte Wind bringt nur wenig Kühlung. Der Himmel ist strahlend blau. Über dem Meer hat die Hitze einen weißen Dunstschleier gebildet. Das in der Ferne ankernde Schiff ist nur noch verschwommen erkennbar.

Ihre Freundin Ute liegt auf einem Badetuch im Sand. Sie lässt sich von einem neuen Verehrer mit Sonnenmilch eincremen. Lachend versucht er, an ihre nackten Brüste zu fassen. Spielerisch entweicht ihm Ute, reckt sich ihm kurz lustvoll entgegen, dreht sich gleich wieder weg und streift dabei wie zufällig seine braun gebrannten Schenkel.

Die anderen Badegäste am Sandstrand bekommen nichts mit. Sie sind mit sich selbst beschäftigt, lassen sich von der Sonne braten, dösen auf den Liegestühlen, gehen zur Abkühlung ins Meer. Am Ufer spielen Kinder und bauen Sandburgen.

Dass Ute sich so zur Schau stellt und mit dem erstbesten Strandgigolo einlässt! Erst vorgestern sind die beiden hier angekommen. Genervt legt Sheila-Monika ihr Buch weg, dreht sich zur anderen Seite und zieht ihr Badetuch hoch bis über den Kopf.

Als sie aufwacht, ist der Strand menschenleer. Längst sind Ute und ihr Verehrer verschwunden. Nur zwei Hunde streifen herum. Die Sonne steht schon tief und taucht alles in goldenes Licht. Hohe Flutwellen donnern ans Ufer.

Sheimona rennt in die Wellen. Was für ein Spaß, hinein zu springen und durch zu tauchen! Immer wieder springt sie in die Wellen. Sie merkt vor Freude nicht, dass die Sonne untergeht. Mittlerweile ist es kühl geworden. Der riesengroße Vollmond geht auf. Nur ein Mann ist außer ihr noch im Wasser. Übermütig wie sie tummelt er sich in den hohen Wellen. Er ist ganz in ihrer Nähe und hatte ihr zugerufen, sie können ja gegenseitig auf sich aufpassen. Sheimona gefällt sein sympatisches Lachen, seine langen, rotblonden Haare und der durchtrainierte Körper. Jetzt schwimmt er auf sie zu, taucht ein paar Meter vor ihr unter. Sheimona bekommt einen eiskalten Schreck. Was sie gerade sah, war ein großer Fischschwanz!

Direkt neben ihr taucht er auf. Seine schönen, leuchtenden, blauen Augen wirken wie ein Sog. Sheimona ist wie verzaubert. Sanft streicht er über ihr Haar, leicht berühren seine Lippen ihre. Dann versinken sie in einem Kuss.
-----
Ute weint. Seit drei Tagen wird ihre Freundin gesucht. Am Strand hat man ihre Sachen gefunden, aber kein Lebenszeichen von Sheimona.

 

۞۩๑ஐ ۞ஐ.....๑۩۞......... ۞۩๑ஐ ۞ஐ.....๑۩۞    im spiegel spiegelt sich der spiegel,   spiegelt sich der spiegel,

                     piegelt sich der spiege,   piegelt sich der spieg,   egelt sich der spieg,

            egelt sich der spie,   gelt sich der,   elt ich er,   ich er,   ich er,                      im spiegel          

 

   Mehr Xamantao-Geschichten - auf den Seiten:
*  Samtpfötchens Haustiere
*  Das passiert immer nur mir *;~(

und die Fortsetzung:

*  Immer ich! (Das passiert wieder nur mir!)
*  Fotostories

 

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